
19.01.2010
Lag die durchschnittliche Lebenserwartung um 1900 für Männer bei 46,4 und für Frauen bei 52,3 Jahren, so hat das statistische Bundesamt eine durchschnittliche Lebenserwartung für einen heute geborenen Jungen von 81,7 und für ein Mädchen von 87,8 Jahren berechnet.
Damit hat sich die Lebenserwartung nahezu verdoppelt. Die Deutschen werden also immer älter und diese Entwicklung geht aller Wahrscheinlichkeit nach auch so weiter. Im Durchschnitt gewinnt jeder Bundesbürger alle drei bis vier Jahre ein Jahr an Lebenserwartung hinzu.
Und jeder von uns möchte ja auch alt werden – aber natürlich nicht altern.
Es gilt daher nicht allein dem Leben Jahre sondern den Jahren Leben hinzuzufügen.
Um hierbei den Menschen Unterstützung anzubieten, führen wir in unseren Praxen ärztliche Präventionstage durch, die zunächst eine Sensibilisierung gegenüber eigenen und familiären Gesundheitsrisiken aber auch hierfür relevantem Gesundheitsverhalten bewirken sollen mit dem Ziel, Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen, aktiv dem Alterungsprozess entgegenzuwirken und die bekannten chronischen Volkskrankheiten wie Adipositas , Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebserkrankungen, Osteoporose, Altersdemenz u.a. gar nicht erst entstehen zu lassen.
Eigenverantwortung ist deshalb gefragt, weil Präventionsmaßnahmen bei Kassen und Versicherungen gar nicht oder nur im beschränktem Umfang im Leistungskatalog enthalten sind.
Unter diesem Aspekt soll das Jahr 2010 zum Gesundheitsjahr für alle Interessierten werden mit den drei Säulen: Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung.
Da die wesentliche Ursache für chronische Erkrankungen in der Ernährung liegt, wollen wir am Jahresanfang mit diesem Schwerpunkt auch beginnen.
Es gilt die Weisheit des Hippokrates: der bereits vor 2400 Jahren sagte: „Lasst eure Nahrung eure Medizin sein und eure Medizin eure Nahrung.“
Auf der Basis einfacher Untersuchungen wie einer Ernährungsanalyse, der Körperfettbestimmung, Bestimmung des Omega-3-Index sowie des oxydativen Stresses im Blut beraten wir jeden, der zu den Präventionstagen in unsere Praxen kommt und erarbeiten mit ihm ein persönliches Konzept für diese erste Säule der Gesundheit.
Darüber hinaus bieten wir, je nach individueller Geschichte weitere Präventivuntersuchungen an. Speziell sind dies: Die Schlaganfallrisikoanalyse, die Herzvarianzanalyse zur Bestimmung der körperlichen und psychischen Reserven, die Knochendichtemessung zur Erfassung des Osteoporoserisikos, die Analyse der Wirbelsäulenbeweglichkeit mit der Spinal Mouse und die Venenmessung zur Diagnostik von Krampfadern und Thromboserisiko.
Alle Untersuchungen sind durch wissenschaftliche Studien validiert und haben eine hoher Vorhersagekraft.
4 Arztpraxen haben sich zusammengeschlossen und werden diese Ärztlichen Präventionstage in unregelmäßigen Abständen jeweils unter einem anderen Motto durchführen.
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Praxis |
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Praxis |
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Darmstadt |
Frankfurt |
Mainz-Kastel |
Frankfurt |
| Fr. 29.01.2010 | Di. 02.02.2010 | Do. 04.02.2010 | Fr. 05.02.2010 |
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