
Alles Gute im neuen Jahr 2004 für alle Abonnenten!!
Heutzutage ist zwar bei vielen Männern, insbesondere jüngeren, das Thema Haarausfall kein Problem mehr (Trend zu Glatze), allerdings leiden dennoch einige darunter.
Bislang ging man davon aus, dass der androgene Haarausfall nur bei 18 - 40
jährigen Männern behandelbar sei. Große Studien an vielen tausend Männern haben
dies zweifelsfrei bewiesen.
Jetzt wurde eine Studie an 400 Männern im Alter von 41 - 60 Jahren veröffentlicht,
bei denen der Wirkstoff Finasterid (Handelsname: Propecia®) gegenüber
einem Plazebo (kein Wirkstoff) untersucht wurde. Bereits nach 6 Monaten war
in der Gruppe der mit Propecia® behandelten Männer der Haarwuchs
stärker und die Haardichte nahm zu, die Unterschiede zur Plazebogruppe waren
hochsignifikant.
In der Plazebogruppe verschlechterte sich bei jedem vierten Mann der Haarwuchs
weiter.
Auch die subjektive Einschätzung war in beiden Gruppen signifikant unterschiedlich:
in der Wirkstoffgruppe war die Zufriedenheit mit dem Erscheinungsbild signifikant
höher als in der Plazebogruppe.
Kaum ein medizinisches Thema hat in den letzten Monaten für soviel Verwirrung und Ängste gesorgt wie die Hormontherapie mit Östrogenen bei Frauen in den Wechseljahren.
Auslöser war die Veröffentlichung einer Studie, in der die protektive Wirkung der Hormone z.B. auf Herz-Kreislauferkrankungen, eine Osteoporose oder die Entwicklung eines M. Alzheimer bezweifelt wird. Außerdem war ein Trend zur häufigeren Entwicklung von Brustkrebs erkennbar.
Der Arzneimittelausschuss hat daher empfohlen, Östrogene nicht mehr als langfristige Therapie bei Osteoporose einzusetzen. Bei vegetativen klimakterischen Beschwerden (z.B. Hitzewallugen, Schlafstörungen) sollte eine möglichst niedrige Dosis über einen kurzen Zeitraum eingesetzt werden.
Eine ausgewogene Stellungnahme eines Gynäkologen und Experten zu diesem Thema ist unter www.bvf-bayern.de nachles- und herunter ladbar.
Manche Patienten neigen dazu, dass Narben wulstig werden oder dass sich so
genannte Keloide (eine Art Wucherung) bilden. Ein neu entwickeltes Gel auf Silikonbasis
(Dermatix®) kann diese Entwicklung verhindern, indem es nach einer
Operation prophylaktisch aufgetragen wird. Es verhindert den Wasserverlust über
die Haut und die übermäßige Bildung von Bindegewebe. Narben werden unter dem
Gel weicher, glatter und blasser.
Das Gel ist auch bei alten Narben noch wirksam.
(C) 2004 Prof. Hotze