Newsletter November 2003

Was gibt es Neues?

Die Broschüren sind als Begleitinformation für Schilddrüsenpatienten und Patienten mit präventiv-medizinischer Betreuung konzipiert. Sie wurden von unserer Praxis erstellt auf der Basis von umfangreichen wissenschaftlichen Recherchen; sie beinhalten somit die neuesten medizinischen Erkenntnisse.

Die Schilddrüsenbroschüre enthält in knapper und verständlicher Form die Funktionsweise der Schilddrüse, die Krankheiten der Schilddrüse, deren Symptome sowie die Therapiemöglichkeiten.

In der Präventivmedizin Broschüre sind die Funktion der Hormone des menschlichen Körpers beschrieben, die Symptome, die bei einem Mangel auftreten, die optimalen Blutwerte, die Therapiemöglichkeiten. Außerdem ist die Bedeutung wichtiger so genannter Präventivmarker (z.B. für Diabetes oder Herzkreislauferkrankungen) erläutert und die Behandlung bei Abweichungen. Auch die Bedeutung von Mineralstoffen und Vitaminen (als wichtige Hilfsstoffe für Enzyme, so genannte Coenzyme) wird erläutert.

Beispiel für die Inhalte der Broschüren:

Beschreibung des männlichen Sexualhormons Testosteron:

"Testosteron

Testosteron ist das männliche Sexualhormon. Es ist das zentrale Hormon für die Fortpflanzungsfähigkeit und die so genannten sekundären Geschlechtsmerkmale (z.B. maskuline Behaarung) des Mannes. Es hat aber auch Auswirkungen auf andere Körperfunktionen, wie die Symptome eines Testosteronmangels zeigen:

Psychische Symptome:

Körperliche Symptome:

Optimale Blutwerte:

Jodversorgung der Bevölkerung

Eine der wichtigen Aussagen auf dem Schilddrüsenkongress im Oktober in Heidelberg lautete:

"Es gibt in Deutschland (fast) keinen Jodmangel mehr!!"

Die Jodversorgung hat sich in den letzten 5 Jahren deutlich verbessert, so dass ca. 70% der Bevölkerung keinen Jodmangel mehr hat.

Wie kommt das?

Hauptgrund ist die Verwendung von Jodsalz statt normalem Salz bei der industriellen Nahrungsmittelherstellung. Darüber hinaus ist in Gaststätten, Kantinen, aber auch bei Metzgern und Bäckern überwiegend Jodsalz in Gebrauch.

Daher ist die Anzahl von Kröpfen bei Kindern und Jugendlichen rückläufig. Die bereits bestehenden Kröpfe/Knoten hingegen profitieren von der verbesserten Jodversorgung nicht mehr.

Profitiert jeder von einer verbesserten Jodversorgung?

Nein. Durch die vermehrte Jodzufuhr kommt es bei Menschen mit entsprechender genetischer Veranlagung (geschätzt: etwa 6-8% der Bevölkerung) zu einer Hashimoto Thyreoiditis, die entsprechend behandelt werden muss. Diese Entwicklung (bessere Jodversorgung = mehr Hashimoto Erkrankungen) ist auch in anderen Ländern (z.B. USA, Japan) eingetreten.

Links zu sehr guten Diskussionsforen zum Thema "Hashimoto":

(C) 2003 Prof. Hotze