
Seit einigen Monaten haben wir Teilbereiche der ästhetischen Medizin in unser Leistungsspektrum aufgenommen.
Mit Hilfe der ästhetischen Medizin können z.B. störende Faltenbildungen im Gesicht (z.B. mimische Falten, "Krähenfüße", "Zornesfalten") beseitigt werden.
Wir haben zwei sanfte und natürliche Verfahren der ästhetischen Medizin in unser Leistungsspektrum aufgenommen. Mit ihnen können auf natürliche Weise störende Faltenbildungen im Gesicht beseitigt werden.
Am 25.10.2003 findet das 4. Arzt-Patienten-Seminar in den Räumen unserer Praxis statt. Teilnehmen werden Ärzte und interessierte Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis. Es geht diesmal um das Thema KPU.
KPU ist die Abkürzung für Kryptopyrrolurie. Erst seit kurzem ist zu diesem Phänomen etwas bekannt.
Der so genannte KPU-Test ergibt die Möglichkeit, latente Störungen im Blutstoffwechsel aufzudecken, lange bevor diese Beschwerden machen und lange bevor auch andere Methoden dies zeigen.
Es hat sich gezeigt, dass die meisten Hashimoto-Patienten eine KPU haben.
KPU wird durch eine Urinuntersuchung nachgewiesen.
Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und des Konzentrationsvermögens sind typisch, aber auch wiederkehrende Bauchkoliken, Übelkeit, Herzrasen und Blutdruckschwankungen.
Ja, es gibt eine Behandlungsmöglichkeit. Eine Mischung aus Vitaminen und Mineralstoffen, genannt Kyptosan, mit deren Einnahme ein Teil der Beschwerden verbessert werden kann.
Nach Aussagen von Betroffenen verschwinden die psychischen Symptome schon nach einigen Tagen der Einnahme. Körperliche Symptome brauchen einige Wochen bis Monate.
Seriöse Berechnungen beweisen, dass im Zeitraum bis 2100 auf der Erde 11
Mrd. Menschen leben werden. 90% davon leben in Entwicklungsländern, nur 10%
in den Industrieländern.
Die Industrieländer werden ihre niedrigen Geburtenraten behalten, auch die Sterberate
bleibt niedrig.
Die Krankheitsentwicklung in den Industrieländern wird zu einem Kernproblem werden. Die Zahl der Menschen mit Morbus Alzheimer wird dramatisch ansteigen. Dadurch kommt es zu einer Explosion der Gesundheitskosten. Ein Problem wird auch die Entwicklung der Medizintechnologie sein, da gerade spektakuläre Techniken ein verstärktes Interesse in der Öffentlichkeit (durch die Medien) haben, je bekannter eine Methode und je spektakulärer sie ist, desto stärker wird sie auch nachgefragt. Bei den Berichterstattungen über spektakuläre Techniken steht natürlich die Kostenseite der Technik nicht im Vordergrund. In Zukunft wird Spitzentechnologie nicht mehr für alle oder für alle Altersgruppen zur Verfügung stehen. Die Rationierung von technischen Leistungen in Bezug auf die Erkrankung und auch das Alter wird unausweichlich. Erste Auswirkungen dieser Rationierungsphase sind bereits heute zu beobachten.
Welche Lösungsansätze gibt es?
Was bedeutet das?
Damit ist gemeint, das Auftreten von Erkrankungen auf einen möglichst kurzen
zeitlichen Rahmen zu begrenzen.
Umfragen belegen, dass die größte Angst der Menschen darin besteht, im Alter
zu einem Pflegefall zu werden. Demographische Berechnungen zeigen, dass es im
Jahre 2050 in Deutschland 5 Millionen pflegebedürftige Menschen geben wird,
viele von ihnen mit Morbus Alzheimer.
Wie kann diese Zahl verringert werden?
Das einzige Mittel diese Zahl zu reduzieren ist die primäre Prävention.
Was heißt primäre Prävention?
Vorbeugende Maßnahmen in einer Zeit absoluter und vollständiger Gesundheit bereits
im jüngeren Lebensalter. Diese Form der Prävention wird aber nur bei 4% der
Menschen betrieben.
Woran liegt das?
Die Effekte der Prävention sind schwer messbar. Der Spontanverlauf kann im Einzelfall
nie vorausgesagt werden. Mit anderen Worten, ob sich eine primäre Prävention
ausgezahlt hat, kann der Einzelne nicht entscheiden, da er den Vorgang bei sich
selber nicht wiederholen kann, d.h. er kann nicht einmal mit und einmal ohne
Prävention leben und entscheiden, was besser war.
Außerdem fehlen evidenzbasierte Studien.
Was sind evidenzbasierte Ergebnisse?
Ergebnisse an einer großen Population, bei der eine Maßnahme eingesetzt wurde
im Vergleich zu einer Population, die diese Maßnahme nicht ergriffen hat.
Ein Beispiel dazu: Ein Raucher und ein Nichtraucher treffen sich. Der Raucher sagt "Rauchen ist gut, mein Großvater war 90 und hat sein ganzes Leben lang geraucht.". Diese Aussage ist unbestritten richtig. Richtig ist jedoch auch, dass, wenn man eine Vielzahl von Menschen untersucht, viel mehr Menschen krank werden, wenn sie rauchen, als wenn sie es nicht tun. D.h. der Verzicht auf Rauchen ist eine aktive primäre Prävention. Weiteres Beispiel und Beweis für die Nicht-Beweisbarkeit von primärer Prävention: Der Großvater des anderen, der geraucht hat und mit 60 Lungenkrebs bekommen hat, kann sein Leben nicht nochmals wiederholen und rückwirkend mit dem Rauchen aufhören.
Welche Präventionselemente gibt es?
Einige Beispiele: Verringerung des Blutdrucks, aktive Senkung des Cholesterins,
Diabetes-Prävention und -Therapie, Stressabbau, hormonelle Prävention, Zufuhr
von Mineralstoffen/Vitaminmischungen.
(C) 2003 Prof. Hotze